Das erstmal im Yoga Teil I

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Du hast schon so viel über Yoga gehört, dass es dich nun auch interessiert und du einmal Yoga ausprobieren willst? Aber was muss man beim ersten Mal dafür mitbringen? Muss man auf irgendwas achten? Wo macht man überhaupt Yoga?
Wer nicht gerade einen Freund oder eine Freundin hat, die einem diese Fragen beantworten oder mit dem/der man zur ersten Yogastunde gehen kann, der bleibt mit seinen Fragen zurück.

Hier hab ich dir die ersten Antworten für deine Fragen zur ersten Yogastunde

1. Wo wird Yoga angeboten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu einer Yogastunde zu kommen. Mittlerweile wird in vielen Fitnessstudios Yoga angeboten. Wer vielleicht sowieso in einem Studio angemeldet ist, hat so einen leichten Zugang. Ansonsten kann man auch bei dem Studio nachfragen, ob es Probestunden gibt, um sich den Kurs einmal anzuschauen.
Eine andere Möglichkeit ist die örtliche Volkshochschule, die ebenfalls meist verschiedene Yogakurse anbietet. Oft werden hier auch Anfängerkurse für z.B. 10x angeboten.
Eine weitere leichte Variante ist ein öffentliches Yogastudio. Diese haben meist ein hohes Kursangebot, bei dem sich ein Kurs zu einer passenden Uhrzeit finden lässt.
Man sollte jedoch auch mal in seinem Freundes- und Bekanntenkreis nachfragen. Es gibt nämlich viele Yogakurse, die gar keine Werbung machen, da sie nicht auf Werbung angewiesen sind. Diese Kurse leben vom weitersagen und empfehlen. Nur gute Yogalehrer/innen schaffen es, ihre Kurse so erfolgreich zu machen, dass sie quasi im Geheimen zu vollen Stunden kommen.

2. Was brauche ich für Yoga?

Für Yoga braucht man nur sehr wenig! Wer hat, nimmt eine eigene Yogamatte mit. Wenn du keine eigene hast, informiere dich vorher, ob es welchen zum ausleihen gibt. In Fitness- und Yogastudios sind so gut wie immer welche vorhanden. Auch Blöcke oder Gurte braucht man nicht zu haben. Unterrichtet der Lehrer mit diesen Hilfsmitteln, hat er eigentlich auch welche für seine Schüler.

3. Was ziehe ich an?

Wichtig ist eine bequeme Kleidung – eine lockere, leichte und dehnbare Jogginghose sowie ein bequemes Top ohne Mütze. Ob du lieber eine weite oder eine enge Hose trägst, ist dir überlassen. Ich persönlich mag lieber anliegende Kleidung, weil mich es stört, wenn ich immer wieder einen baumelnden Stoff in Umkehrhaltungen im Gesicht habe. Die Socken werden nur in den Anfangs- und Endentspannungen sowie in den Meditationen angelassen, ansonsten wird barfuß geübt. Auf Schmuck – vorallem Armbanduhr – sollest du verzichten. In deiner Yogastunde solltest du ganz bei dir sein, wann die Stunde zu Ende ist, stellst du am Ende fest 🙂 Genauso auf Parfüm oder andere intensive Gerüche. Es kann andere stören oder ablenken.

4. Kann man mit körperlichen Einschränkungen Yoga machen?

Aber ja! Yoga ist für jeden und kann auch jeder durchführen, auch mit Einschränkungen. Es gibt auch ganz spezifische Yogastile, für die, die sich speziell auf die Verbesserung Ihrer Schwächen konzentrieren möchten. Es gibt z.B. Schwangerenyoga, Rückenyoga, Yoga für Übergewichtigen, Yoga mit ganz korrekter Ausführung (Iyengar Yogastil) und und und. Man muss aber nicht in ein spezielles Yoga, denn eines der obersten Ziele ist es, auf sich selbst und seinen Körper zu hören. Tut dir eine Übung nicht gut, variiere oder lass sie ganz. Wichtig ist jedoch: informiere deine/n Yogalehrer/in  über deine Einschränkung, dann kann er/sie besser auf dich eingehen und dir Varianten anbieten.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesen ersten Tipps etwas weiter helfen, damit du für deine erste Yogastunde gut „gerüstet“ bist 🙂 Nimm es jedoch nicht zu erst und lass dich nicht von anderen „abschrecken“. Es gibt immer schlankere, immer beweglichere und immer Menschen, die etwas schon länger machen als du – aber jeder hat auch mal klein angefangen und alle kommen – zumindest aus ähnlichen Gründen zum Yoga.

Im nächsten Teil erzähle ich dir von den „Etiketten“ in einer Yogastunde 😉

Ich wünsche dir viel Spaß und Freude bei deiner ersten Yogaerfahrung!

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