Stand Up Paddling meets Yoga = Sup-Yoga

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Bei dem Stand Up Paddle handelt es sich um ein Brett, ein verändertes Surfbrett, auf welchem man stehend über das Wasser gleitet. Diese Trendsportart gibt es aber nicht erst seit kurzem. Ursprünglich haben sich polynesische Fischer stehend auf ihren Kanus fortbewegt. Auch auf Hawaii konnte diese Art der Fortbewegung entdeckt werden.

Am wunderschönen Bodensee kann man auch immer mehr Stehpaddler übers Wasser gleiten sehen – zwar noch nicht viele, aber es werden stetig mehr Fans. Auch in den regionalen Strandbädern kann man sich die Bretter für wenig Geld ein paar Stunden mieten.

Und was ist jetzt Sup-Yoga? Na Ásanas auf dem Brett! Auf keine andere Art lässt es sich schöner mit sich selbst und den Elementen der Natur in Einklang bringen!

Die Vorteile von Sup-Yoga

  • du spürst die Wellen unter deinem Körper,
  • du hörst das Wasser an und unter deinem Brett,
  • du kannst noch stärker dich und deinen Körper spüren, weil du nur mit deinem Gleichgewicht und Achtsamkeit auf deinem Brett bleiben kannst,
  • du machst die Übungen vorsichtiger, behutsamer und aufmerksamer als an Land,
  • du hast ganz nebenbei ein intensives Training für deine tiefliegende Muskulatur, welches ununterbrochen ausbalancieren muss,
  • du bist nach kürzester Zeit unfassbar entspannt, da
  • du nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft schweifen kannst, sondern du dich nur im Hier und Jetzt bist. Ganz bei dir, ganz achtsam und konzentriert.
  • Und natürlich: es macht unheimlich viel Spaß! 🙂

Was brauche ich für Sup-Yoga?

Natürlich brauche ich ein Stand Up Paddle! Man muss sich nicht gleich eines kaufen (denn die guten Dinger sind unheimlich teuer), man kann mittlerweile an vielen Strandbädern oder in Surfer-Geschäften eines ausleihen. Eine Stunde kostet am Bodensee ca. 15 € (plus-minus). Zum Board gibt es natürlich das passende Paddle, mit dem man sich auf dem Wasser fortbewegt. Im Sommer braucht man nur seine normale Badekleidung. Natürlich ist es unabdingbar sich mit einem guten Sunblocker einzucremen, da die Haut auf dem Wasser die Sonne stärker anzieht. Für Paddler ist im Winter ein dicker Neoprenanzug unausweichlich. Meiner ist, glaube ich, 5mm dick. Dazu habe ich 7mm dicke Neoprenschuhe, Handschuhe und eine Mütze an. Diese Ausrüstung hat sich, zumindest bei mir, sehr gut bewährt! Für Sup-Yoga braucht es nichts weiter. Man kann sofort loslegen!

Welche Ásanas eignen sich fürs Sup-Yoga?

Anfänger sind mit den einfachsten Übungen bereits bedingt! Dazu zählen alle Übungen, welche im sitzen und liegen durchgeführt werden. Hierbei kann man das Gleichgewicht am besten halten, ohne dass man sofort wieder ins Wasser fällt. Man beginnt sein Sup-Yoga am besten ein paar Minuten auf dem Wasser und gewöhnt sich an das Wackeln. Die Einnahme der Ásana sollte langsam und bedacht durchgeführt werden.

Folgende Beispiele bieten sich wunderbar für Anfänger an:

  • Stellung des Kindes,
  • Happy Baby Pose,
  • Sitzende Vorwärtsbeuge,
  • Drehsitz,
  • Kobra
  • und natürlich Shavasana, die Entspannungslage

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Was gibt es beim Sup-Yoga zu beachten?

So leicht Sup-Yoga sein kann, so schwierig kann es auch werden! Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

  • gehe nicht mit vollem Magen aufs Brett: das ständige Schunkel kann schnell anstrengend werden 😉
  • führe die Bewegungen sanft und behutsam durch, sonst landest du schnell im Wasser,
  • irgendwann lässt die Konzentration und die körperliche Stabilität nach. Ab da fällt es immer schwerer die Ásana zu halten und dabei sicher auf dem Brett zu bleiben,
  • auch wenn man davor nichts gegessen hat, kann man doch auch „Seekrank“ werden
  • solange du sitzt, liegst, kniest oder zumindest beide Füße auf dem Brett sind, lässt sich die Balance noch recht leicht halten. Nimmt man jedoch diagonale oder einbeinige Übungen dazu, da fällt es einem schon schwerer, das Gleichgewicht zu halten. Hierzu zählt z. B. der Baum oder der Tänzer.
  • Bei einem Sturz, bei dem man auf dem Brett landet, kann es auch mal zu kleineren Verletzungen kommen. Bei einem aufblasbaren Brett vielleicht etwas weniger als bei einem harten Surfbrett.
  • Lasse dich nicht ablenken, z. B. von Booten oder Zuschauern. Sei ganz bei dir selbst. Dass es Zuschauer gibt, ist meist vorprogrammiert – wer würde da nicht gern zuschauen oder es gern selbst ausprobieren 🙂
  • Fange als Anfänger mit Sup-Yoga oder Stand Up Paddling erst im Frühling/Sommer an. Im Winter solltest du erst mit dem Neopren gehen, wenn du schon gut stabil auf dem Brett unterwegs bist. Das Risiko ins eiskalte Wasser zu fallen ist einfach zu groß! Auch sollte man hierbei nicht alleine auf dem Wasser sein, falls doch etwas passieren sollte.

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