DIY Seedbombs

IMG_0688

Seedbombs – die kleine Wunderkugel für die Natur

Unter Seedbombs versteht man kleine Erdkugeln, in denen sich Blumensamen verstecken. Eine „Waffe“, welche in Kreisen des Guerilla Gardenings verwendet wird, um die triste Welt mit Blumen zu verschönern. Besonders in Städten kommen diese kleinen Wunderwaffen zum Einsatz. Die Kugeln können an jeden ixbeliebigen Ort geworfen werden. Durch den Mantel aus Blumenerde und Ton können die Samen nach einem ersten Regen ihr Keimleben beginnen.

Aber was haben Seedbombs mit Entstressen zu tun? Drei gute Gründe dafür:

  1. Mit Matsch zu „spielen“ macht Spaß! Wenn man die ganzen Zutaten gemischt hat, kommt das Wasser dazu, um die Kugeln zu formen. Spätestens hier muss man mit den Händen in der ganzen Schose wühlen, kneten und matschen. Wie ein Kind im Sandkasten – nah mit der Natur und den Elementen. Das Gefühl, der Geruch – einfach herrlich!
  2. Etwas tolles für die Natur tun! Wem nützen die Samenbomben überhaupt? Den Bienen, anderen Insekten, Menschen, die man mit dem Anblick der Blumen erfreuen kann und natürlich einem selbst. Man tut etwas gutes für die Bienenwelt und kann sich gleichzeitig an der wunderbaren Blütentracht in der sich veränderten Umgebung erfreuen.
  3. Etwas erschaffen und wachsen sehen! Jeder der schonmal etwas aus einem kleinen Samenkorn hat wachsen lassen (und es nicht wieder eingegangen ist 🙂 ), der kennt das Gefühl von Stolz, etwas kleines erschaffen zu haben. Dieses Gefühl kann man mit dem Stolz, etwas tolles gekocht oder gebacken zu haben, gleichsetzen. Es ist wunderbar zu sehen, wie man eine schreckliche Betonlandschaft mit ein paar Blumen wieder mit neuem Leben füllen kann.

Was man dazu braucht

  1. 1 Tasse Samen
  2. 5 Tassen Blumenerde
  3. 5 Tassen Tonpulver
  4. etwas Wasser, max. 1 Tasse

Man mischt zuerst die trockenen Zutaten durch. Anschließend wird mit Hilfe von etwas Wasser die Mischung zu Kugeln geformt. Diese sollten nicht zu groß sein, sonst können die Samen nicht richtig keimen. Auch sollte nicht zu viel Wasser verwendet werden, da die  Kugeln zu früh mit keimen beginnen. Die Kugeln nun mind. zwei Tage gut trocknen lassen. Ich habe sie dazu auf den Boden auf Zeitung gelegt. Durch die Fußbodenheizung waren die Kugeln im Nu trocken. Nun können die Kügelchen an jede trostlose Stelle geworfen werden. Wer den Blumen noch was gutes tun will, der schaut ab und zu nach ihnen und gönnt ihnen etwas Wasser.

IMG_0689

Advertisements